Archiv für den Monat April 2014

Raceday -1: Die Vorbereitungen laufen auf dem letzten Drücker…

Optimal geht anders! Morgen früh steht der 2. Wettkampf vor der Tür – 104 km mit dem Rad durch den Taunus – und ich muss meine Vorbereitung auf dem letzten Drücker durchziehen. Kam erst um 20:30 Uhr von einer Geschäftsreise …

Also muss es heute Abend schnell gehen:

Startnummer abholen – Rad vorbereiten – Abendessen (Kohlenhydrate!) – Tasche packen – Sportsache bereit legen – Blog schreiben – INS BETT!!!

Drückt mir morgen bitte ganz fest die Daumen, dass ich gut und sturzfrei durch das Getümmel komme. Ich werde versuchen, allen Risiken aus den Weg zu gehen. In der Gruppe und auf den Abfahrten. Ankommen zählt – und zwar OHNE Krankenwagen. Den brauchen wir ja für den Senegal (hier übrigens noch einmal unser Spendenkonto) Die Zeit ist zweitrangig. Wie es mir dann ergangen ist, erzähle ich hier im Anschluss.

Mein Radel ist jedenfalls bereit und ruht sich im Keller aus – ich werde gleiches in meinem Bett tun.

Bike Gute Nacht

KEEP RUNNING

 

Ausruhen oder nicht Ausruhen? Das ist hier die Frage …

Tja, schon am Donnerstag ist es wieder so weit. Der nächste Wettkampf steht vor der Tür. Diesmal auf dem Rennrad.

Die SKODA VELOTOUR (http://www.eschborn-frankfurt.de/de/jedermann/aktuelles/)

104 km x 25 EUR = 2.600 EUR

bringt das für unser Spendenkonto ein. Nicht schlecht! Und dennoch sind wir vom eigentlichen Ziel, den 10.000 EUR noch recht weit entfernt (hier ist der aktuelle Spendenstand).

Ausruhen? Beim Spendensammeln mit Sicherheit nicht!!!

Ausruhen beim Sport? Schon eher.  Jetzt gilt es etwas Kraft bis zum 1. Mai zu tanken. Gestern ein kurzer, spritziger 10k Lauf. Heute, Am Sonntag, wenn das Wetter mitspielt, kommt eine ruhige Radausfahrt dazu. Einkurbeln für das Rennen.

109FFM

A propos Wetter. Sollte es am Donnerstag total verregnet sein, dann werde ich auf den Start verzichten und die 104k woanders nachholen. Ich bin nicht wasserscheu – dafür habe ich aber zuviel Respekt vor den steilen und schnellen Abfahrten auf regennasser Fahrbahn. Im Training ok, im Rennen brandgefährlich. Bin da ein gebranntes Kind mit entsprechendem Schlüsselbein…

KEEP RUNNING

Die Welt ist nicht (immer) gerecht … – ODER: warum ich künftig in der „M40-Verh-2Kids-NIXBeamter“ starte

Keine Angst, ich will nicht über eklatante Unterschiede auf dieser Welt schreiben. Das kennt Ihr schon, wenn Ihr meinen Blog verfolgt. Mir geht es heute um Gerechtigkeit für Hobbyathleten. Und zwar genau gesagt um die sehr unterschiedlichen Ausgangssituationen an der Startlinie eines Marathons, Triathlons oder Radrennens. Bei den sogenannten JEDERMÄNNER.

Denn JEDERMÄNNER hört sich erst einmal gut an. So einheitlich. So gleich. Und doch beschleicht mich immer häufiger das Gefühl, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Sind die Ergebnislisten wirklich gerecht? (wem Ergebnisse, insbesondere die eigenen egal sind, kann an dieser Stelle übrigens ausblenden, und sich gerne mit unserem Spendenkonto beschäftigen 🙂 )

Das Phänomen Doping blende ich an dieser Stelle einmal (naiv?) aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Hobbysportler ihre Gesundheit aufs Spiel setzen nur um ein paar Plätze weiter vorne zu landen. Das mag bei einigen Profis anders aussehen. Da geht es aber auch um Existenzen. Aber bei JEDERMÄNNERN? Nicht wirklich.

Nein, bei JEDERMÄNNERN scheint es deutlich fairer, ja gerechter zuzugehen. So gibt es gesonderte Alterswertungen für Männer und (ja: JEDER-) FRAUEN. Da werden nicht alle Jahrgänge in einen Topf geworfen. Es wird somit auf die biologische Uhr und die X bzw. Y-Chromosomen Rücksicht genommen. Vorbildlich – sollte man meinen. Und gerecht.

Und doch bleiben mir einige Zweifel.

So scheint meine relevante M40-Gruppe nicht nur besonders groß zu sein – nein, sie ist vor allem stark. Saustark! Die Leistungsunterschiede sind enorm. Wie kann das nur sein? Bleibt die Gerechtigkeit etwa auf der Strecke? Mache ich etwas falsch? Habe ich eher die Gene für das Schachspielen mitbekommen? Ich glaube es eigentlich nicht. Ausdauerwerte, Größe und Gewicht sind eigentlich gut für Triathlon & Co. (abgesehen mal von meiner Schwimmtechnik!).

Bleibt ja fast nur noch das Training übrig, das den eklatanten Unterschied macht. Entweder stimmt der Trainingsaufbau nicht oder der Zeiteinsatz. Oder vielleicht ja beides? Und hier sind sie wieder. Meine Zweifel. Kann es sein, dass andere Sportler einfach mehr trainieren? Mit Familie und Job komme ich mit Müh und Not auf 15 bis 20 Trainingsstunden – im Monat. Verdammt viel für mich und schwer in den Tagesablauf zu packen (in ICE und Fliegern gibt es leider keine Laufbänder oder Indoor-Bikes…). Komischerweise sehen gutgemeinte Trainingspläne von Fachmagazinen solche Trainingsstunden pro Woche vor!?!

Ja, wer kann denn bitte soviel trainieren? Mein erster Reflex: DIE RENTNER. Aber die sind ja gar nicht in der M40 zu finden – diesmal also unschuldig 😉 . Bleiben also nur … die BEAMTEN! Ja genau. LEHRER!!! Die haben nach Schulschluss doch Zeit, für lange Radausfahrten, Laufintervalle und Schwimmübungen. Vielleicht sind das ja dann noch Sportlehrer? Die sind dann eh schon im Stadion. Und wie schaut es bei der Polizei und Feuerwehr aus? 12h-Schichtdienst, 36h frei. Oder so ähnlich. Was geht denn da an Trainingszeit rein??? Ist das der Grund für die Unterschiede? Die Ungerechtigkeit schlecht hin?

Mein Vorschlag für eine gerechte Sportwelt lautet daher:

Wir brauchen dringend neue Altersgruppeeinteilungen für JEDERMÄNNER, die auch Berufsgruppen berücksichtigen, idealweise dazu den Familienstand samt Kinderzahl.

Ich starte daher ab sofort (zumindest gedanklich für mich) in der Gruppe

„M40-Verh-2Kids-NIXBeamter“

Wäre doch gelacht, wenn ich da nicht besser abschneide!

😉

KEEP RUNNING

Get out RUNNING! Good morning London.

Wer sich fragt, wie man die Motivation für das Laufen hochhält, dem hilft vielleicht dieses Foto: man erlebt beim Laufen einfach so viele magische Momente. Allein dafür lohnt es sich 🙂

Aber es lohnt sich erst recht, wenn man es für einen guten Zweck macht: hier geht es zum Spendenkonto…

London_Morning_Run

Who wonders how you can keep up the motivation for running, may help this photo. While running you can live such extraordinary moments. And that’s worth it 🙂

But it’s worth too if you run for a good cause: so click here for your donation

KEEP RUNNING

Ein Traum im Senegal: 50 Jahre Notarztwagen in Deutschland

Kein Wunder, dass wir gar nicht mehr hinterfragen, wie gut es uns in Deutschland geht. Wir haben uns schlicht an eine unglaubliche Lebensqualität gewöhnt. Es war schon immer so, egal was es eigentlich kostet.

Ein perfektes Beispiel ist hierfür: DER NOTARZTWAGEN. 

Ihn gibt es „gefühlt“ schon immer, feiert er doch in diesen Tagen seinen 50. Geburtstag in Deutschland. Nach Köln und München wurde der Rettungswagen 1966 dann auch in meiner neuen Heimat Frankfurt eingeführt.

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Normal also, dass heute ausgebildete Rettungssanitäter und Notärzte nur wenige Minuten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Stelle sind. Möglichst immer schneller. Auch bei schlimmen Verkehrsunfällen. Meist kommt der Notarztwagen – wenn es besonders schlimm oder abgelegen passiert auch mal der Hubschrauber.

Wirklich normal ? Diese medizinische Infrastruktur und die Menschen dahinter können wir gar nicht genug würdigen, kommt es in vielen Fällen doch auf jede Minute an. Ich kenne all das persönlich aus aller nächster Nähe, ist mein Vater doch selbst in Berlin für viele Jahre auf dem Notarztwagen des Klinikum Steglitz Tag und Nacht mitgefahren. Die Belastung und Verantwortung für die Teams ist dabei enorm.

Es ist aber vor allem deshalb nicht einfach „normal“, weil es in so vielen Regionen unserer Welt schlicht gar keine Krankenwagen gibt. Wir haben hier wirklich sehr viel Glück, dass wir uns solch eine Infrastruktur leisten können (auch wenn man über die Bezahlung der Retter durchaus streiten kann!!!)

Im Senegal sieht die Welt zum Beispiel dann jedenfalls ganz anders aus: „Kinder und kranke Erwachsene sterben, weil sie nicht oder nicht rechtzeitig aus ihren Dörfern zu ärztlicher Behandlung gebracht werden können oder nicht rechtzeitig evakuiert werden können, um in weiter führenden Kliniken behandelt zu werden. Viele Menschen könnten gerettet werden, wenn die örtliche Ausstattung besser wäre. Die kranken Menschen in Senegal können meist die entstehenden Kosten nicht tragen. Wir helfen, sind aber auf Ihre Hilfe angewiesen.“ – darauf verweist Albert Pantle, Vorsitzender des Bilbassi e.V. in einem Kommentar hier auf unserem Blog zu Recht.

Mit Eurer Hilfe versuche ich daher die Erfolgsgeschichte des Notarztwagens in andere Ecke dieser Welt zu exportieren. Jede Spende, jedes LIKE hilft mir dabei weiter.

KEEP HELPING

Osterbilanz: Erholung mit vermehrter Kalorienzufuhr…

Das mit den guten Vorsätzen ist manchmal so eine Sache. Besonders wenn sich das Osterwochenende bei der Familie in Südfrankreich wie erwartet rund um den Essentisch abspielt…

Daube d’agneau, fois gras, tarte tatin, croissants, omelette glacé, Erdbeeren mit Sahne, Rillettes 

Und das ist nur eine Auswahl der Versuchungen…

Entsprechend habe ich die Ziele für dieses Wochenende umgewidmet. Aktive Erholung mit guter Nährstoffaufnahme steht auf dem Programm 🙂 Schließe brauche ich ja auch noch einiges an Kraft für die bevorstehenden Aufgaben.

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Die aktive Erholung besteht aus Ausschlafen, kürzere und lockere Läufe am Morgen und ruhige Wanderungen mit den Kindern. Die „gute Nährstoffaufnahme“ entspricht letztlich den oben genannten Versuchungen. Nicht ganz ideal für das Wettkampfgewicht … Da die nächsten Wochen aber auch beruflich anstrengend bleiben, muss ich schon ein wenig auf meine Reserven achten. Soll heißen: lieber einmal früher einen Gang zurück schlagen, als dass ich mich verletze.

Vor dem Hintergrund noch ein Wort zu den sportlichen Herausforderungen: die anstehenden 104 km beim Radrennen am 1. Mai können wohl recht hart werden. Aber letztlich wird der Spuk maximal 3,5h dauern. Die anstehenden Triathlons in Juni und August sind dann schon noch einmal eine andere Hausnummer. 1,9k Schwimmen + 90k Rad + 21k Laufen = min. 5h15 Belastung. Entsprechend gilt es im Mai noch einmal eine Schippe draufzulegen. Deswegen gehe ich auch eine Woche nach dem Radrennen für ein verlängertes Wochenende in ein Kurz-Traininslager. Dazu später dann aber mehr.

KEEP RUNNING.

3.000 page visits – DANKE!

Die ständige Jagd nach der eigenen Topform und den Sponsoren ist eine echte Herausforderung an meine eigene Ausdauer. Und das ist gar nicht so leicht, um ehrlich zu sein. Energie bringen da natürlich in erster Linie die Erfolgsmeldungen:

  • jede neue Spende gibt mir einen unglaublichen Schub – und die Liste mit unseren Spendern wird zum Glück auch immer länger (hier geht es zur Spenderliste).
  • aber auch die ansprechenden Ergebnisse aus den Wettkämpfen – so z.B. das Ergebnis vom Frankfurter Halbmarathon (Rennbericht) motiviert.

Heute kam nun ein weiterer Energieschub dazu:

Die Seiten des Blog http://runningforanambulance.com wurde

über 3.000 Mal aufgerufen!

3000clicksIch möchte mich an dieser Stelle für Euer Interesse und diese moralische Unterstützung danken. Es hilft zusätzlich. Und unser Weg ist ja auch noch weit – der aktuelle Spendenstand ist zwar gut, aber halt nicht ausreichend für unsere Ziele.

KEEP HELPING