Ein Traum im Senegal: 50 Jahre Notarztwagen in Deutschland

Kein Wunder, dass wir gar nicht mehr hinterfragen, wie gut es uns in Deutschland geht. Wir haben uns schlicht an eine unglaubliche Lebensqualität gewöhnt. Es war schon immer so, egal was es eigentlich kostet.

Ein perfektes Beispiel ist hierfür: DER NOTARZTWAGEN. 

Ihn gibt es „gefühlt“ schon immer, feiert er doch in diesen Tagen seinen 50. Geburtstag in Deutschland. Nach Köln und München wurde der Rettungswagen 1966 dann auch in meiner neuen Heimat Frankfurt eingeführt.

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Normal also, dass heute ausgebildete Rettungssanitäter und Notärzte nur wenige Minuten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Stelle sind. Möglichst immer schneller. Auch bei schlimmen Verkehrsunfällen. Meist kommt der Notarztwagen – wenn es besonders schlimm oder abgelegen passiert auch mal der Hubschrauber.

Wirklich normal ? Diese medizinische Infrastruktur und die Menschen dahinter können wir gar nicht genug würdigen, kommt es in vielen Fällen doch auf jede Minute an. Ich kenne all das persönlich aus aller nächster Nähe, ist mein Vater doch selbst in Berlin für viele Jahre auf dem Notarztwagen des Klinikum Steglitz Tag und Nacht mitgefahren. Die Belastung und Verantwortung für die Teams ist dabei enorm.

Es ist aber vor allem deshalb nicht einfach „normal“, weil es in so vielen Regionen unserer Welt schlicht gar keine Krankenwagen gibt. Wir haben hier wirklich sehr viel Glück, dass wir uns solch eine Infrastruktur leisten können (auch wenn man über die Bezahlung der Retter durchaus streiten kann!!!)

Im Senegal sieht die Welt zum Beispiel dann jedenfalls ganz anders aus: „Kinder und kranke Erwachsene sterben, weil sie nicht oder nicht rechtzeitig aus ihren Dörfern zu ärztlicher Behandlung gebracht werden können oder nicht rechtzeitig evakuiert werden können, um in weiter führenden Kliniken behandelt zu werden. Viele Menschen könnten gerettet werden, wenn die örtliche Ausstattung besser wäre. Die kranken Menschen in Senegal können meist die entstehenden Kosten nicht tragen. Wir helfen, sind aber auf Ihre Hilfe angewiesen.“ – darauf verweist Albert Pantle, Vorsitzender des Bilbassi e.V. in einem Kommentar hier auf unserem Blog zu Recht.

Mit Eurer Hilfe versuche ich daher die Erfolgsgeschichte des Notarztwagens in andere Ecke dieser Welt zu exportieren. Jede Spende, jedes LIKE hilft mir dabei weiter.

KEEP HELPING

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