Archiv für den Monat Mai 2014

Erst am Berg gepusht – dann gespendet. DANKE, Oliver!!!

Die Früchte des harten Trainingslager in Südtirol werde ich hoffentlich in dieser Saison noch ernten können. Verantwortlich für 4 recht harte Tage war – wie jedes Jahr – Oliver. Ob die Rechnung aufgeht, werden wir schon bald im Kraichgau sehen. Ich bin jedenfalls an meine Grenzen gegangen…

IMG-20140510-00213

Ein erstes Früchtchen kann ich aber jetzt schon ernten. Und zwar ein ganz Wichtiges für unseren Krankenwagen. Denn Oliver hat sich nicht nur in meinen Muskeln verewigt, sondern sich auch in unsere Sponsoren-Liste eingetragen.

DANKE, Oliver!!!

Gallob

Wir sehen uns im Kraichgau an der Startlinie 🙂

KEEP RUNNING!

 

 

Wir brauchen wieder mehr Rückenwind für die Spenden!!!

Unser Spendenlauf für den Krankenwagen im Senegal scheint in eine schwierige Phase gekommen zu sein. Spontan fällt mir ein Pass mit über 12% Steigung ein – oder der KM30 beim Marathon. Es zieht sich, wird langsam zäher, das Ziel scheint vor den Augen zu verschwimmen… STOP! AUFWACHEN! 

Das können wir jetzt gerade gar nicht gebrauchen. Wir brauchen den Elan, der uns bis hierher gebracht hat, um die fehlenden Spenden zu finden!!!

Wir haben knapp EUR 4.000,- von den angepeilten EUR 10.000,- gesammelt. Im Gegenzug habe ich dafür zwei Wettkämpfe mit insgesamt 125km heruntergerissen (Frankfurt Halbmarathon, Skoda Velotour).

Der nächste Wettkampf ist aber bereits in knapp 3 Wochen. Ein Triathlon (Challenge Kraichgau) mit insgesamt 113km Länge. Zur Erinnerung: ich will auch hiervon jeden KM mit 25 EUR für den guten Zweck versilbern. Bislang sind für diesen Wettkampf aber erst 32km gesponsert:

Es fehlen somit noch 2.025 EUR !!!

Schaffen wir das noch??? Finden wir in so kurzer Zeit so viele gute Herzen???

Auf jeden Fall nicht ohne Rückwind – sprich ohne Eure Hilfe. Es müssen so viele Menschen wie möglich unser Spendenkonto beglücken. Mehr dazu findet ihr HIER.

Please – KEEP HELPING

P.S.: Die letzten Wochen seit meinem Kurz-Trainingslager standen voll im Zeichen des Berufs. Ich hoffe, in den nächsten Tagen auch wieder für die Kinder im Senegal mehr Zeit zu finden.

 

4. Tag im Trainingslager: Die Königsetappe

Was hatte ich einen Respekt vor der Königsetappe des Trainingslager…

Sie ging von Auer über Kaltern rauf nach Mölten in knapp 1.300m Höhe, ran ans Skigebiet von Meran2000, wieder runter nach Meran und auf der Gegenseite des Etschtals schon wieder rauf nach Tesimo. Das Ganze bei traumhafte Wetter mit Sonne und Temperaturen zwischen 16 und 24 Grad. So muss Training sein 🙂

Der erste Aufstieg nach Mölten war ziemlich hart: 15 km lang – durchgehend 10% steil. Allein die Aussichten entschädigten und lenkten ab…

IMG_4752 IMG-20140510-00213

Der Rest des Tages war dann eher ein ewiges auf und ab. In der Summe kamen so auf insgesamt 125 km Länge genau 2.600 Höhenmeter zusammen. Netto-Fahrzeit: 5h 50min. Ich denke, das sollte perfekt für die weitere Saisonvorbereitung sein. Zumal ich diesen Tag sehr gut überstanden habe. Die Angst war also unbegründet. Da hatte sicherlich auch der exquisite Apfelstrudel seinen Anteil dran gehabt.

IMG_4748

Belohnt wurde der Tag übrigens mit einer ausgiebigen Massage der müden Beine. Die müssen dann morgen früh noch einen langen Lauf (20km) aushalten, bevor es wieder zurück in die Heimat geht.

 

KEEP RUNNING.

 

3. Tag im Trainingslager: Etwas Ruhe vor dem Sturm?

Laut Trainingsplan sollte es heute ruhiger zur Sache gehen. Schließlich steht morgen die Königsetappe auf dem Rad auf dem Programm. Und in der Tat: das war heute doch recht angenehm nach dem gestrigen Tag.

  • 7:30 Uhr Yoga im Garten
  • 8:00 Uhr Frühstück
  • 9:30 Uhr Aufbruch zur Radeinheit

Die Radrunde war mit 50 km Länge auch genau richtig. Anstiege gab es nur 2 steile, dafür recht kurze. Insgesamt „nur“ 500 Höhenmeter. Die Strecke landschaftlich ein Traum: durch das Etschtal an Bozen vorbei, Richtung Meran und über Kaltern zurück. Unterwegs gab es wie immer Zeit für einen Cappuccino 🙂

IMG-20140509-00204 IMG-20140509-00202 IMG-20140509-00201

Im Anschluss an die Radausfahrt und nach einer längeren Pause im Garten stand dann Schwimmen auf dem Programm: einmal quer durch den Kalterer See und zurück. Ca. 1.500 m. Wasser war wärmer als im Pool… Gutes Training für den Willen (wollte eigentlich nicht rein…) und die Orientierung.

IMG-20140509-00205

Gleich im Anschluss ging es dann noch in die Laufsachen und einmal um den See rum. 7,5 km in knapp 40 Minuten. Da kann man dann wenigsten nicht absaufen.

Ein echter „ruhiger“ Tag im Trainingslager halt…

Und zum Schluss?  Feierabend !!! mit Spaghetti und Pizza (ja: und!). Schließlich brauche ich die Reserven für die Königsetappe morgen 🙂

A propos Reserven: die brauchen wir ja auch noch für das Spendenkonto. Da muss in den nächsten Wochen auch noch unbedingt etwas passieren. 

KEEP RUNNING

Mittagspause ?!?!

Mal sehen, was heute noch kommt…

2. Tag im Trainingslager: Kalt, lang, länger, lecker!

Nachdem gestern ja das sogenannten „einrollen“ auf dem Programm stand, ging es nun heute richtig zur Sache – bei strahlender Sonne:

IMG-20140508-00192

Morgens vor dem Frühstück standen 30 Minuten Techniktraining im Hotelpool an – in max. 17 Grad warmen Wasser… Das war, abgesehen vom Risiko zum Eiswürfel zu mutieren, ok. Da ich hier eh große Defizite habe, konnte ich dem viel Positives abgewinnen. 🙂

Nach dem ausgiebigen Frühstück wurde es dann aber ernst. Wir sollten so 104 km auf dem Rad verbringen. 2 Anstiege. Alles im Computer berechnet und ausgedruckt. Easy, kam dann aber doch etwas anders.

Die Anfahrt zum ersten Pass ging durch die Wein- und Apfelplantage rund um Kaltern. Aber von flach konnte hier nicht die Rede sein. Teilweise 10% naufi … Da war ich schon vor dem ersten Berg etwas geplättet.

Dieser kam dann anschließend in der Figur des Mendelpass. 15 km ging es konstant mit 6-7% hoch. Gedauert hat der Spaß entsprechend so eine Stunde. Ich habe mal die anderen ziehen lassen und mir gesagt, es kommt ja noch ein zweiter Berg. Also immer schön gleichmäßig in „meinem“ Tempo hoch. Oben angekommen hat die Aussicht für die Entschädigung gesorgt:

IMG-20140508-00193 IMG-20140508-00194 IMG-20140508-00195

Kurze Pause, Fotos machen, Windjacke an (war kalt da oben!) und mit Tempo ins Tal. Einmal unten angekommen, ging es eigentlich recht direkt in den nächsten Anstieg. Hoch nach Predaia, einem kleinen Skigebiet. Wie hoch es genau gehen sollte, war nicht so eindeutig. Und so machen wir auf halber Strecke die erste Pause des Tages. In Sfruz.

IMG-20140508-00198 IMG-20140508-00197

Essen ist in so einem Trainingslager mittags eher die Ausnahme – und so müssen die Reserven mit Cappuccino, viel Zucker und einer Cola aufgefüllt werden. Wir konnten es ausgiebig in der Sonne genießen, wüsten wir doch nicht, was uns danach erwartet:

IMG-20140508-00199

Neben weiterer Höhenmeter (es ging bis auf 1.200m!!!) gab es eine einmalig Irrfahrt rund um eine 20% Rampe. War das der richtige Weg raus aus dem Tal? Dieser Stolperweg? Tja er war es. Und das Ergebnis war meine erste Schiebepassage mit dem Rennrad. Denn der Gegenhang dieser Abfahrt (die wir auch einmal rauf gefahren sind…) hatte — 25%!!! Da ging dann nichts mehr. Und so ging es bis zum Etschtal weiter. Immer wieder einmal kurz verfahren, mit entsprechenden Mehr-km. Am Ende wurden aus den geplanten 104 km 125 km, mit 2.380 Höhenmetern. Dauer des Ganzen: 5h 58 min (Pausen nicht eingerechnet). Wie schaut denn da bitte die Königsetappe am Samstag aus???

Der Lichtblick war neben der abendlichen Massage (ja!!!) die Eisdiele kurz vor Schluss. Warum gibt es solch grandioses Eis nur in Italien??

IMG-20140508-00200

Jetzt aber genug für heute. Ich lege mich schnell in die Federn. Morgen geht es weiter. Dann mit allen drei Disziplinen.

KEEP RUNNING!