2. Tag im Trainingslager: Kalt, lang, länger, lecker!

Nachdem gestern ja das sogenannten „einrollen“ auf dem Programm stand, ging es nun heute richtig zur Sache – bei strahlender Sonne:

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Morgens vor dem Frühstück standen 30 Minuten Techniktraining im Hotelpool an – in max. 17 Grad warmen Wasser… Das war, abgesehen vom Risiko zum Eiswürfel zu mutieren, ok. Da ich hier eh große Defizite habe, konnte ich dem viel Positives abgewinnen. 🙂

Nach dem ausgiebigen Frühstück wurde es dann aber ernst. Wir sollten so 104 km auf dem Rad verbringen. 2 Anstiege. Alles im Computer berechnet und ausgedruckt. Easy, kam dann aber doch etwas anders.

Die Anfahrt zum ersten Pass ging durch die Wein- und Apfelplantage rund um Kaltern. Aber von flach konnte hier nicht die Rede sein. Teilweise 10% naufi … Da war ich schon vor dem ersten Berg etwas geplättet.

Dieser kam dann anschließend in der Figur des Mendelpass. 15 km ging es konstant mit 6-7% hoch. Gedauert hat der Spaß entsprechend so eine Stunde. Ich habe mal die anderen ziehen lassen und mir gesagt, es kommt ja noch ein zweiter Berg. Also immer schön gleichmäßig in „meinem“ Tempo hoch. Oben angekommen hat die Aussicht für die Entschädigung gesorgt:

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Kurze Pause, Fotos machen, Windjacke an (war kalt da oben!) und mit Tempo ins Tal. Einmal unten angekommen, ging es eigentlich recht direkt in den nächsten Anstieg. Hoch nach Predaia, einem kleinen Skigebiet. Wie hoch es genau gehen sollte, war nicht so eindeutig. Und so machen wir auf halber Strecke die erste Pause des Tages. In Sfruz.

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Essen ist in so einem Trainingslager mittags eher die Ausnahme – und so müssen die Reserven mit Cappuccino, viel Zucker und einer Cola aufgefüllt werden. Wir konnten es ausgiebig in der Sonne genießen, wüsten wir doch nicht, was uns danach erwartet:

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Neben weiterer Höhenmeter (es ging bis auf 1.200m!!!) gab es eine einmalig Irrfahrt rund um eine 20% Rampe. War das der richtige Weg raus aus dem Tal? Dieser Stolperweg? Tja er war es. Und das Ergebnis war meine erste Schiebepassage mit dem Rennrad. Denn der Gegenhang dieser Abfahrt (die wir auch einmal rauf gefahren sind…) hatte — 25%!!! Da ging dann nichts mehr. Und so ging es bis zum Etschtal weiter. Immer wieder einmal kurz verfahren, mit entsprechenden Mehr-km. Am Ende wurden aus den geplanten 104 km 125 km, mit 2.380 Höhenmetern. Dauer des Ganzen: 5h 58 min (Pausen nicht eingerechnet). Wie schaut denn da bitte die Königsetappe am Samstag aus???

Der Lichtblick war neben der abendlichen Massage (ja!!!) die Eisdiele kurz vor Schluss. Warum gibt es solch grandioses Eis nur in Italien??

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Jetzt aber genug für heute. Ich lege mich schnell in die Federn. Morgen geht es weiter. Dann mit allen drei Disziplinen.

KEEP RUNNING!

 

Ein Gedanke zu „2. Tag im Trainingslager: Kalt, lang, länger, lecker!

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