RENNBERICHT: #IMKraichgau70.3 – oder zurück auf dem Boden der Tatsachen

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Das Triathlon-Rennen im Kraichgau über die halbe Ironman-Distanz sollte eigentlich eine Mischung aus längerem Training und Standortbestimmung werden. Wie ist die Form für meinen 2. Ironman Anfang Juli in Frankfurt?

Vor knapp 12 Monaten hatte ich mich leichtsinniger Weise für eine Wiederholung meiner gelungenen Premiere entschieden. Es gibt doch nicht schöneres als ein laaanger Sporttag. Oder vielleicht ja doch?

Am vergangenen Sonntag lief es im Kraichgau nämlich etwas überraschend schleppend. Die Schwimmzeit über 1,9km (36min) war noch ok, aber auf dem Rad musste ich irgendwann am Kilometer 70 zurückschalten – und so schaffte ich mit Müh und Not die 90km in 3h. Etwas enttäuschend, weil 10 Minuten langsamer als meine Bestzeit auf dieser Strecke. Auf dem Rad hatten sich auch schon bereits einigen Magenprobleme angekündigt und so wurden auch die 21km zu Fuss eine zähe Angelegenheit. 2 Stunden sind über diese Distanz für mich eigentlich indiskutabel. Ein Lichtblick waren eigentlich nur die letzten 3 Kilometer, die ich dann doch ohne Probleme deutlich schneller laufen konnte.

Was ist los? Es war eine schmerzhafte Landung auf den Boden der Tatsachen. Die Form ist nicht da, wo ich sie gerne haben möchte. Natürlich hat die extreme Hitze eine Rolle gespielt (bis zu 35 Grad), aber als Entschuldigung ist mir das zu leicht. Jetzt steigt doch die Nervosität für den 9. Juli. Wie schaffe ich es über die doppelte Distanz auf den Frankfurter Römerberg ins Ziel?

Zum Glück habe ich da noch einen Geheimtrick für die Motivation. Ich versuche ja zusammen mit Eintracht Frankfurt e.V. Triathlon und der Welthungerhilfe e.V. für jeden Kilometer 5 Euro an Spenden einzusammeln. Und siehe da – einige wichtige Teilstrecken sind bereits mit Spenden unterlegt. Das Schwimmen, der ersten Rad-Kilometer, die mental schwierigen Radkilometer 161-165, der Marathon-Hammer zwischen km31 und 35 und schließlich die Zielgerade am Mainufer Richtung Römer. An diese Spenden werde ich denken können, wenn es hart wird. Ich werde mich für die Kids in Burundi durchbeißen, damit sie selbst in der Schule etwas zu essen bekommen.

Ihr wollte mich dabei unterstützen? Super – hier geht es zur Reservierung der Spenden-Kilometer.

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