Archiv der Kategorie: NEWS: Training

Wie läuft die Vorbereitung?

Nur noch 6 Wochen: Die Marathon-Vorbereitung muss jetzt losgehen!

Mein 70.3 IRONMAN-Triathlon in Wiesbaden dauerte knapp 6 Stunden. Da könnte man nun ja leichtfertig die Frage stellen, ob ich mich eigentlich groß auf einen Marathon vorbereiten muss? Die Antwort ist schlicht und einfach:

JA!

Auch wenn der Lauf von der Zeit her sehr viel schneller vorbei sein sollte, so ist die Belastung für Körper und Geist doch deutlich größer. Ab km30 geht es nämlich richtig ans Eingemachte. Wo kommt da noch die Energie für die Muskeln her? Wie bekommt man das Teufelchen im Kopf unter Kontrolle, das einem ständig den Ausstieg nahelegt?

Körper und Geist müssen also in den kommenden 6 Wochen durch gezieltes Training gestählt werden. Und der Startschuss dazu fällt heute… PENG.

Welches Ziel habe ich dabei?

  • Was die Spenden betrifft ist es ganz einfach: die fehlenden 5.675 EUR sollen zusammen kommen (hier geht es zum Spendenkonto!)
  • Was die Zeit betrifft, so möchte ich unter der 3h15-Marke bleiben. Auf die Laufprognose meiner GARMIN-Uhr, will ich mich dabei allerdings nicht verlassen …

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KEEP RUNNING.

Raceday -2: Gutes Gefühl, wenn die Profis loben. Oder nicht?

Noch 2x Schlafen und dann heisst es alles in die Waagschale werfen. Alles für ein gutes Rennen, alles für diesen verdammten Krankenwagen, den ich unbedingt für das Kinderkrankenhaus BILBASSI organisieren möchte. Mit Euren Spenden.

Ich behalte da aber ein gutes Gefühl. Der halbe Weg ist ja schon fast erreicht. Vielleicht klappt es ja bis zum IRONMAN 70.3 in Wiesbaden am kommenden Sonntag schon mit den nächsten 1.000 Euro?

Ein gutes Gefühl habe ich auch was die insgesamt doch recht magere Vorbereitung betrifft. Insbesondere weil die beiden Triathlon-Profis …

Ronnie Schildknecht ( – immerhin Sieger des IRONMAN Switzerland 2013), und Andreas Böcherer ( -Sieger in Wiesbaden 2011) meine Ernährungsstrategie abgesegnet haben: hier der Beweis!

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Was will ich eigentlich mehr 🙂 ?

Klar, die Spende von Lindt natürlich. Aber sonst alles super.

Der heutige Lauf – ruhige 3k eingelaufen dann noch einmal 3-4 schnellere Abschnitte – fühlte sich übrigens nicht ganz so gut an. Anstrengend. Zäh… An diesem guten Gefühl muss dann mein Tapering auf der Zielgerade noch etwas arbeiten. Sonst wird Sonntag ein echter Leidenstag!

KEEP RUNNING

Raceday -3: Jetzt gilt es die Reserven aufzufüllen

Sich am Vorabend des Triathlons noch Unmengen an Spaghetti reinzuwerfen scheint mir nicht der beste Plan zu sein. Die Kohlenhydrate daraus landen dann kurz vor dem Start eher im Dixie-Klo – und nicht in den Muskeln.

Wie das perfekte Carbo-Loading ausschaut, ist wahrscheinlich auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Persönliche Erfahrung schlägt aus meiner Sicht die zahlreichen Studien zu diesem Thema.

Und so verhält sich bei mir die Aufnahme von Kohlenhydraten umgekehrt proportional zum rückläufigen Trainingsaufwand der Tapering-Phase. Ich habe gestern auf meiner Dienstreise schon einmal vorsichtig die Zufuhr erhöht …

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 … und schlage 3 Tage vor dem Rennen nun so richtig zu.

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Wenn es nicht zur Bestzeit reicht, dann lag es jedenfalls nicht an diesem Teller Spaghetti 🙂

KEEP RUNNING

P.S.: Spenden werden weiterhin gerne für den Krankenwagen angenommen. Hier geht es zur Kontoverbindung.

Raceday -4: Tapern in der 2. Klasse

Ich habe mich ja so langsam daran gewöhnt und trage es mit Fassung: Meine Vorbereitung auf Wettkämpfe ist stark verbesserungsfähig. Das gilt für das Training genauso wie für das so wichtige „tapering“. Dieses besagt, dass die Leistung am Renntag ja geradeso explodiert, wenn man denn nur die letzten 10 Tage vorher den Trainingsumfang runterfährt und sich schön erholt. Dieser letzte Feinschliff fällt bei mir mal wieder etwas gröber aus 🙂

Denn ich erhole mich 4 Tage vor dem Ironman 70.3 in Wiesbaden nun zur Abwechslung mal im ICE von und nach München. Meine Arbeit ruft – während Sebi Kienle und Andi Raelert die Beine hochlegen können… So wird das ja nie was mit Hawaii!

Meine Anregung vor diesem Hintergrund die Altersklassen neu zu sortieren und damit gerechter zu gestalten wurde übrigens von WTC und ITU abgelehnt. So starte ich am Sonntag also wieder einmal nur fiktiv in meiner mir eignen AK-Gruppe „M40-Verh-2Kids-NIXBeamter“.

KEEP RUNNING

Raceday -6 Tage: Kommt die Form? Kommen die Spenden?

Es ist immer wieder das Gleiche. In der Woche vor einem Wettkampf steht eine einzige Frage im Vordergrund: Stimmt die Form??? Stimmt sie?

Die Vorzeichen sind eigentlich … schlecht. BIKE und SWIM fand in den letzten Wochen leider gar NICHT statt. Dafür (fast) nur der Job. Damit komme ich aber wohl kaum die Anstiege im Taunus hoch? Allenfalls auf meinem Bürostuhl. Die Radstrecke des 70.3 IRONMAN in Wiesbaden hat es aber ziemlich in sich…

Aber vielleicht haben ja die letzten 2 Wochen Urlaub etwas gebracht? 2 Wochen in deep Frankreich, im Aveyron könnten doch etwas retten. Die Zutaten stimmten jedenfalls:

IMG_0627Traumhafte Laufstrecken mit ordentlich Höhenmetern: Ich kam auf insgesamt 125k RUN in 2 Wochen. Dazu 25k Wandern, 2h Kajak.

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Darunter war ein langer Lauf am letzten Donnerstag mit 25k und 600hm. Immer schön die Jakobsweg-Wanderer überholt – Richtung Conques. Hape war nicht dabei…

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Für eine ordentliche Regenration sorgte dann die hervorragende Küche!!! 🙂

Tja, jetzt heisst es, auf die Super-Kompensation warten. Viel mehr kann ich nicht tun. Aber das klappt schon.

Wichtiger ist jedoch, dass wir die Spendengelder zusammen bekommen. Schaffen wir in 1. Woche die 1.000 EURO??? Ich werde meine trainingsfreie Zeit jedenfalls hier voll einsetzen.

KEEP RUNNING!!!

 

4. Tag im Trainingslager: Die Königsetappe

Was hatte ich einen Respekt vor der Königsetappe des Trainingslager…

Sie ging von Auer über Kaltern rauf nach Mölten in knapp 1.300m Höhe, ran ans Skigebiet von Meran2000, wieder runter nach Meran und auf der Gegenseite des Etschtals schon wieder rauf nach Tesimo. Das Ganze bei traumhafte Wetter mit Sonne und Temperaturen zwischen 16 und 24 Grad. So muss Training sein 🙂

Der erste Aufstieg nach Mölten war ziemlich hart: 15 km lang – durchgehend 10% steil. Allein die Aussichten entschädigten und lenkten ab…

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Der Rest des Tages war dann eher ein ewiges auf und ab. In der Summe kamen so auf insgesamt 125 km Länge genau 2.600 Höhenmeter zusammen. Netto-Fahrzeit: 5h 50min. Ich denke, das sollte perfekt für die weitere Saisonvorbereitung sein. Zumal ich diesen Tag sehr gut überstanden habe. Die Angst war also unbegründet. Da hatte sicherlich auch der exquisite Apfelstrudel seinen Anteil dran gehabt.

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Belohnt wurde der Tag übrigens mit einer ausgiebigen Massage der müden Beine. Die müssen dann morgen früh noch einen langen Lauf (20km) aushalten, bevor es wieder zurück in die Heimat geht.

 

KEEP RUNNING.

 

3. Tag im Trainingslager: Etwas Ruhe vor dem Sturm?

Laut Trainingsplan sollte es heute ruhiger zur Sache gehen. Schließlich steht morgen die Königsetappe auf dem Rad auf dem Programm. Und in der Tat: das war heute doch recht angenehm nach dem gestrigen Tag.

  • 7:30 Uhr Yoga im Garten
  • 8:00 Uhr Frühstück
  • 9:30 Uhr Aufbruch zur Radeinheit

Die Radrunde war mit 50 km Länge auch genau richtig. Anstiege gab es nur 2 steile, dafür recht kurze. Insgesamt „nur“ 500 Höhenmeter. Die Strecke landschaftlich ein Traum: durch das Etschtal an Bozen vorbei, Richtung Meran und über Kaltern zurück. Unterwegs gab es wie immer Zeit für einen Cappuccino 🙂

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Im Anschluss an die Radausfahrt und nach einer längeren Pause im Garten stand dann Schwimmen auf dem Programm: einmal quer durch den Kalterer See und zurück. Ca. 1.500 m. Wasser war wärmer als im Pool… Gutes Training für den Willen (wollte eigentlich nicht rein…) und die Orientierung.

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Gleich im Anschluss ging es dann noch in die Laufsachen und einmal um den See rum. 7,5 km in knapp 40 Minuten. Da kann man dann wenigsten nicht absaufen.

Ein echter „ruhiger“ Tag im Trainingslager halt…

Und zum Schluss?  Feierabend !!! mit Spaghetti und Pizza (ja: und!). Schließlich brauche ich die Reserven für die Königsetappe morgen 🙂

A propos Reserven: die brauchen wir ja auch noch für das Spendenkonto. Da muss in den nächsten Wochen auch noch unbedingt etwas passieren. 

KEEP RUNNING