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Januar-Rückblick: Der Weg zum 1. #IRONMAN ist das Ziel. Oder so … #Charity #Spenden

Mein erster Triathlon über die lange IRONMAN-Distanz scheint noch weit entfernt. Gut 5 Monate bis zum Start in Frankfurt. Eigentlich kein Grund zur Panik 🙂 Und doch wird wohl zwischen Januar und Mai das Fundament für die Form gelegt. 1/5 dieser Vorbereitung ist abgeschlossen.

Zeit für ein erstes Resümee:

Insgesamt 24 Stunden Training konnte ich in den 4 Januar-Wochen einbauen, dabei bin ich …

  • 9 km geschwommen (Technik, Technik, Technik)
  • 217 km geradelt (auf der Rolle, gähn – aber mit einigen Kraftintervallen)
  • 112 km gelaufen (unter anderem am wunderschönen Canal du Midi!)
  • und habe mich knapp 2h mit Gewichten auseinander gesetzt (ätz.)

Ich weiß, dass ich mit dem Trainingsaufwand am unteren Ende der Trainingspläne liege. Aber ich starte ja auch in der Altersklasse M40-verh-mit2Kids-NixBeamter 🙂 Soll heißen: ich will und muss da mit begrenzten Trainingsaufwand durch. Frodeno kann durchatmen …

Ausserdem will ich neben dem Job ja auch noch etwas Geld für einen guten Zweck sammeln, für BigShoe. Für jeden der 226 Kilometer sollen 25 EUR an Spenden zusammenkommen. Das ergäbe 18 medizinische Operationen für Kinder in Afrika. Mehr dazu findet ihr hier. Der aktuelle Spendenstand begleitet mich bis auf die Radstrecke, bis zum KM 71. Es bleibt also auch hier noch einiges zu tun.

Ich freue mich über jede Unterstützung und jede Spende für BigShoe!!!

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.Mehr zum Trainingszu- und Spendenstand findet ihr hier in den kommenden Wochen. Bzw. auf Facebook: https://www.facebook.com/runningforanambulance/

Vorzeitige Bescherung :) INSTINCTIF #Spende für BigShoe!!! #charity @instinctif_de

Ja ist denn schon Weihnachten? Pünktlich zum Weihnachtsfest kommt die erste Großspende für RUNNING FOR … BIGSHOE! Allerdings nicht ganz überraschend für mich.

Mein Dank geht an alle Mitarbeiter von INSTINCTIF PARTNERS – in Köln, Frankfurt, Berlin und München.

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Das Team von Instinctif verzichten in diesem Jahr auf gedruckte Weihnachtskarten und übernimmt sieben BigShoe-Patenschaften für dringend benötigte Operationen von hilfsbedürftigen Kindern.

So leicht kann es gehen 🙂 Bis zum Startschuss des Frankfurter Ironman verbleiben mir nun noch etwas mehr als 6 Monate – für das Training und für das Spendensammeln. Und beides muss jetzt Form annehmen…

Jede Hilfe ist willkommen. Das Spendenkonto wartet auf Euch 🙂

Link

Der Berlin-Marathon 2015 ist verdaut. Die Beine sind wieder recht locker, der Kopf frisch und frei. Jetzt können meine Lieblingstrainingswochen kommen 🙂

R E G E N E R A T I O N

steht noch den gesamten Oktober auf dem Programm. Und das sieht dann in etwa so aus: http://www.runnersworld.de/trainingsplan/regenerations-trainingsplan-fuer-lauf-profis.301446.htm

Es werden bis Anfang Juli 2016 noch harte Trainingswochen kommen. Von daher genieße ich, was jetzt kommt …

Foto[1]

Ohne gänzlich über die Stränge zu schlagen 😉

Berlin #Marathon: Ein Lauf für die Lernkurve (Rennbericht) … #together42

Um Punkt 9 Uhr steigen unzählige gelbe Luftballons in den Himmel. Begleitet vom Händeklatschen zig-tausender Läufer, von Jubelschreien und lauter Popmusik. Meine Berlin-Premiere startet vor einer beeindrucken Kulisse und mit entsprechender Gänsehaut pünktlich unter blauen Himmel bei perfekten Temperaturen. Langsam setzt sich der Startblock in Bewegung, Blick auf die Siegessäule.

Meinen fünften Marathon bin ich mit gemischten Gefühlen angegangen: Eine riesige Vorfreude auf meine Geburtsstadt, das Brandenburger Tor, auf die bekannten Gesichter an der Strecke. Aber auch mit dem stillen Wunsch auf der schnellste Marathonstrecke der Welt zumindest meine bisherige Bestzeit einzustellen. Gegen diesen letzten Gedanken rebellierte allerdings mein Unterbewusstsein. Denn im Vergleich zum Vorjahr fehlten einfach zahlreiche Trainingseinheiten. Was wird passieren?

Ich bin positiv überrascht. Vom Start weg ist ausreichend Platz, um in Schwung zu kommen. Ich dachte, dass würde alles etwas enger werden. Auf den ersten 5 Kilometer finde ich so also recht entspannt meinen Rhythmus. Laufe natürlich wie immer (und alle?) zu schnell an, aber zusammen mit meiner Garmin drücke ich das Tempo an die 4:30 nach unten.

Was bei mir so im Kopf über die 42km dann ablief, deckte sich doch sehr mit meinem Film, den ich mir in den Wochen zuvor im Kopf zurecht gelegt hatte (42 Gedanken zum Berlin-Marathon). Allerdings sollten ein paar neue Erfahrungen dazu kommen.

Die Freude über den ausreichenden Platz hält nicht lange an. Ab KM7 wird es in den KurvenSCC_BM_Teilnehmerinfo_WEB_DE_1_14 enger. Das führt zu einem stetigen Abbremsen und Beschleunigen – bis ich dazu übergehe grundsätzlich den längeren Weg in Anspruch zu nehmen und das Tempo etwas konstanter halte. Meine Garmin zeigt weiterhin Zeiten von knapp unter 4:30 – fühlt sich gut an. Dann erblicke ich die Ballons der sogenannten Bremsläufer am Horizont. Müssen bei meinem Tempo ja die 3:00-Jungs sein?!? Die behalte ich mal im Blick. Man weiß ja nie was so geht?!?!

Die Anzahl der Zuschauer an der Strecke ist fast schon beängstigend, wobei man in der Masse der Läufer davon nur Bruchteile mitbekommt. Schön, wenn der Sport so viele Menschen mobilisiert. Wenn jeder von denen nur 1 EUR für mein Projekt Running for … BigShoe spenden würde, wäre das Ziel erreicht. Vielleicht sollte ich das nächste Mal mit einer Spendendose den Streckenrand abklappern oder Zettel mit dem Spendenkonto verteilen?

3:15. Da steht doch tatsächlich 3:15 auf den blöden Ballons. Die sind doch viel zu schnell unterwegs. Oder doch nicht? Egal, an die muss ich vorbei – was leichter gedacht als getan ist. Ich kämpfe mich also durch das Grupetto derer, die sich heute früh 3:15 aufs Brot geschmiert hatten mit der festen Absicht sie nie wieder zu sehen. Ab dem Strausberger Platz schalte ich dann auch den Autopilot, also meine Garmin, auf 4:25. Mein nächstes Ziel ist KM25.

Ab dem Friedrich-Wilhelm-Platz beginnt für mich die Suche nach bekannten Gesichtern. Bis zum Wilden Eber will ich meine 4 ganz persönlichen Stimmungsnester nicht verpassen. IMG_6873Insbesondere meine Kinder und Eltern geben mir einen unglaublichen Push. Das ist Adrenalin pur – und damit ein leichtes Over-Pacing 🙂 Mit Freunden und Familie geht es so weiter bis zur Party am Wilden Eber. Brauche ich unbedingt auch im nächsten Jahr bei meiner Ironman-Premier in Frankfurt…

Wenn alles gut ginge, sah mein Plan nach dem Wilden Eber vor, dass ich langsam die Sau raus lasse. 4:25 halten oder mehr. Die Stimmung am Kudamm sollte den inneren Schweinhund verstummen lassen.

Wo kommt denn bitte der 3:15er Ballon schon wieder her? Das geht doch gar nicht? Ok, es ist jetzt eher eine 4:30, die ich laufe. Aber trotzdem!!! Die sind ja verrückt. Und jetzt spüre ich auch noch so langsam meine Wadenmuskulatur. Bloß nicht überziehen und Krämpfe bekommen. Das große Ziel kommt 2016, bleib einfach an den Tempomachern dran.

FotoAb Kilometer 35 gewann mein Schweinhund die Oberhand. 4:55 Cruising Speed statt Vollgas… (ärgert mich mit etwas Abstand ja schon!)

Der Anblick des Brandenburger Tors ist überwältigend. Vor 26 Jahren stand ich davor, oben auf der Mauer, unten die Grenztruppen mit Waffe. Heute laufe ich einfach durch, unter den Anfeuerungsrufen tausender, mir unbekannter Menschen. Emotionen und Gedanken zucken wie Blitze durch mein Gehirn. Wahnsinn. Die Ziellinie.

03h 13m 44s

Mein Traumziel habe ich um knapp 4 Minuten verpasst. Schade eigentlich, da der Tag perfekt war. Mehr quälen oder mehr trainieren? Es ist müßig, denn beides ging nicht. Also müssen die tollen Eindrücke von der Strecke im Gedächnis verankert bleiben. Der Startschuss, die Siegessäule, Fernsehturm und Kudamm. All das in einer tollen Laufatmosphäre.

P.S.: Eine zweite, wichtige Lektion habe ich dann auch noch in Berlin gelernt. Neben „Vertraue nie den Ballons“: Laufe nie allein nach deiner Garmin! Denn die zeigte nach 42km doch glatt die angepeilte 3h 09m an! Leider war das am Gendarmenmarkt … und somit gut 1km zu früh! Aber hätte ich schneller laufen können mit diesem Wissen? Wahrscheinlich nicht.

 

RACE IS OVER: 3 h 13 m #together42 #marathon in #berlin :)

Finished! Ein ausführlicher Rennbericht wird folgen. Nur soviel auf die Schnelle: die Afrikaner haben keinen Weltrekord geschafft – und ich leider keine Bestzeit… Aber im Verhältnis zum Frankfurt Marathon fehlte dann doch 1 Monat Training.

3 h 13 m 44 s

Ist aber eigentlich auch egal. Denn das große Ziel ist und bleibt sportlich der Ironman 2016 in Frankfurt. Wie das funktionieren soll, bleibt mir zwar ein Rätsel. Aber Hauptsache ich kann alle Spenden für BigShoe bis dahin einsammeln. Wer mich hierbei unterstützen möchte findet hier das Spendenkonto.

Ich wünsche allen einen schönen Rest-Sonntag!

RACEDAY !!! #together42 in #Berlin. Es ist #Marathon Zeit :)

Rekordwetter + Traumstimmung + Brandenburger Tor =

Es ist heute alles angerichtet für meine Berlin-Premiere 🙂 

Diese 42km durch Berlin versuche ich zu genießen. Um 9:00 geht die Reise los – auf der bekanntlich schnellsten Marathonstrecke der Welt. Stellt sich die Frage, ob es auch für mich für einen Rekord reichen soll? Bei Kilometer 25 werde ich es wohl wissen. Eigentlich war das Training nicht sooooo schlecht. Es fehlen ein paar schnelle Kilometer – dafür waren es etwas viele Geschäftsreisen… Die Ausdauer scheint aber zu stimmen (s. auch Köln-Triathlon). Ich hoffe nur, dass es nicht so voll auf der Strecke ist …

Letztlich ist der Berlin-Marathon aber auch nur wieder ein weiterer Schritt in Richtung des GROSSEN ZIELS: Im Juli 2016 werde ich in Frankfurt meinen 1. IRONMAN bestreiten. Für die Kinder von BigShoe. Jeder der 226km soll 25 EUR einbringen. Davon können medizinische bigshoe move km 175 x 125 mm_BigShoeOperationen für Kinder ermöglicht werden, die weder einen Arzt kennen, geschweigen denn ein Krankenhaus von innen gesehen haben. Ich freue mich über jede Spenden. Das Konto und weitere Angaben zu meinem Spenden-Lauf findet Ihr hier.

Ich wünsche Euch allen einen tollen, sonnigen Sonntag. Genießt das schöne Wetter! Und drück mir die Daumen – für den Marathon und für meine Spendenaktion „Running for … BigShoe“.

 

 

 

Kopfkino – Der #Berlin #Marathon in 42 Gedanken #together42

Oder: was alles bei einem Marathon so nach dem Startschuss im Kopf abläuft …

Peng.

  1. Mal sehen ob sich das Training gelohnt hat. Los jetzt hier. Vorwärts!
  2. Mann, ist das voll. Hoffentlich tritt mir keiner von den Übermotivierten in die Beine …
  3. So langsam kommt ja der Rhythmus – immer locker bleiben!
  4. Mist, bin ja viel zu schnell unterwegs!!! Tempo rausnehmen…
  5. Tempo RAUSNEHMEN!!!
  6. Lauft mal alle ruhig vorbei – wir sehen uns bei km30!
  7. Hoffentlich …
  8. Zeit für das erste Gel. Man ist das wieder süß.
  9. Wasser zum Nachspülen, schnell!
  10. Ist mir mit dem Trinkrucksack noch nie passiert – wieso trinke ich bitte schön durch die Nase???
  11. Nicht ärgern. Runterschlucken. Bleib im Rhythmus. Es muss sich leicht anfühlen.
  12. Diese Trommler gehen mir auf die Nerven! Wie soll man dabei bitte den Atem-Rhythmus finden??? Sind bestimmt selbst keine Läufer…
  13. Das nächste Gel kann mal warten. Fühlt sich ja alles ganz gut an.
  14. Wie stark schnauft eigentlich der ASICS-Typ da? Der steigt sicher bald aus. Kein Wunder mit den Waden. Aber schönes T-Shirt.
  15. Den Döner-Geruch brauche ich jetzt ja mal gar nicht in der Nase. Weg hier!
  16. Sollte ich vielleicht jetzt doch etwas schneller werden?
  17. Hier steht doch irgendwo Roland! – Und viele andere auch noch … Was hat er doch gleich noch an?
  18. Gel oder nicht Gel? Gel! Bäh.
  19. Hey, Roland!!! Ja, fühlt sich super an!
  20. Einmal Iso bitte – durch den Mund, nicht die Nase. Geht doch.
  21. Halbzeit nach Plan 🙂 Hätte ich vielleicht doch mal schneller beginnen sollen?!
  22. Mal rechnen: wenn ich das Tempo halte, wird es ja ein neuer Rekord!
  23. Nerv! Da ist ja noch immer der ASICS-Typ. Bald ist es mit dem Geschnaufe hoffentlich vorbei… Die Fleischerwaden müssen doch mal zu machen…
  24. Schaffe ich die nächsten Kilometer 5 Sekunden schneller als geplant? Das macht bei den restlichen 18km mal 5 Sekunden …. 50 Sekunden plus 5 mal 8, 40 plus 50. 90 Sekunden vor Plan?
  25. Katja!!!! Dein Marc kommt etwas später. Sah heute früh noch gut aus!
  26. Gel!!!! Jetzt aber schnell reindrücken. Hatte ich ganz vergessen. Scheiße. Hauptsache der Zucker fehlt hinten raus nicht. Igitt!
  27. Schon cool. Fühlt sich immer noch gut an.
  28. Jetzt kommt mein Abschnitt Leute. Mann oder Memme???
  29. Wird der Oberschenkel etwa härter? Halte die Schrittfrequenz! Nicht nachlassen.
  30. Ok, der Spaziergang ist vorbei. Wieso ist der ASICS-Schnaufer eigentlich immer noch da hinter mir??? Der ist doch gedopt. Oder Beamter mit unendlicher Trainingszeit. Oder beides.
  31. Wann lichten sich die Reihen hier endlich? In Frankfurt waren da weniger unterwegs. Und  jetzt bleibt doch nicht alle vor der Wasserstelle stehen. Müsst ja nicht so schnell anfangen.
  32. Ha, bei dem hat der Hammermann zugeschlagen. Wusste ich doch. Die hole ich mir alle!!!
  33. Wo sind denn meine Kids hier??? Mist, verpasse ich die schon wieder?
  34. Nur noch 8km. Bei 4:30 sind das 32 Minuten und 8 halbe Minuten, also 4. Also insgesamt noch 34 Minuten durchhalten. Nee. Falsch 32 und 4. 36!
  35. 36 Minuten? Schaffe ich da meine Zielzeit? Ich kann nicht mehr rechnen. Ist doch auch egal. Lauf einfach weiter. Lass nicht nach.
  36. Nicht schon wieder Helene Fischer.
  37. Jetzt wird es langsam echt hart. Bis zum Potsdamer Platz pushe ich aber noch. Beißen. Shut up legs – quälen!
  38. Geile Stimmung! Was ein Party-Volk, diese Berliner. Wowi lässt grüßen.
  39. Wieso mache ich das hier eigentlich? Halte den Speed, jetzt lässt Du nicht mehr nach. Mit dem Ironman nächstes Jahr muss ich mir aber echt noch einmal überlegen.
  40. Ja-a. Es riecht nach Zielgerade. Den da vorne hole ich mir aber noch!
  41. Die Zeit reicht! Bloß nicht nachlassen. Tut das weh. Saug Dich an den da vorne ran. Komm, los! GEIL. Das Brandenburger Tor!!! JA.
  42. Ich bekomme Gänsehaut. Ist das super hier. Nächste Jahr unbedingt wieder!!!

Und bis dahin habe ich auch die Spenden für RUNNING FOR … BIGSHOE auf dem Spendenkonto!!! Freue mich über jede kleine Hilfe 🙂 Ich laufe zwar auch für mich, aber nicht nur. Ich laufe dieses Jahr für BigShoe!